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Übersicht Soforthilfeprogramme Stand 32.03.2020

am 31.03.20 war der Bundesfinanzminister Olaf Scholz zu Gast bei der Sitzung des Bayerischen Kabinetts. Hierbei wurde das Thema der Verzahnung der Soforthilfeprogramme diskutiert und beschlossen. Es tritt sofort in Kraft.

Das Wichtigste in Kürze:
·         Die Höchstsummen der Zuschüsse wurden angepasst. Es gilt nun folgende Staffelung:
o   Unternehmen mit bis zu 5 Erwerbstätige bekommen maximal 9.000 Euro
o   Unternehmen mit bis zu 10 Erwerbstätigen bekommen maximal 15.000 Euro
o   Unternehmen mit bis zu 50 Erwerbstätigen bekommen maximal 30.000 Euro
o   Unternehmen mit bis zu 250 Erwerbstätigen bekommen maximal 50.000 Euro
·         Das Antragsverfahren wurde geändert: Die Antragsstellung erfolgt nun ausschließlich digital über einen Online-Antrag unter https://soforthilfe-corona.bayern/. So soll eine schnellere Bearbeitung garantiert werden.
·         Wer bereits einen Antrag für die Bayerische Soforthilfe gestellt hatte, kann nun auch noch weitere Liquidität im Rahmen des neuen, abgestimmten Soforthilfeprogramms von Bund und Freistaat beantragen. Dies gilt es im digitalen Antrag zu vermerken.
·         Neue Definition des „Liquiditätsengpasses“ (private, liquide Mittel müssen nicht zuvor ausgeschöpft werden): Eine existenzbedrohende Lage liegt dann vor, wenn die Einnahmen nicht mehr ausreichen, um die laufenden Betriebskosten zu decken.

Alle Informationen zu der Neuregelung sowie den Link zum neuen, digitalen Antragsformular finden Sie auf unserer aktuellen Seite zur Corona-Pandemie: https://www.csu.de/partei/parteiarbeit/arbeitsgemeinschaften/mu/corona-pandemie/